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Heutiges Denken als Folge früherer Philosophien

Hier geht es um die Frage, wie die früheren Philosophien das heutige Denken beeinflussten und wie es soweit kommen konnte, dass man die Wirklichkeit des real existierenden Geschehens in planetaren Grössenverhältnissen heute nicht mehr wahrnehmen kann. Wozu dienten diese riesigen geistigen Anstrengungen in der Vergangenheit, wo doch am Ende keine lebensfähige Schlussfolgerung gezogen werden kann? Immer wieder die Frage: Wie konnten so viele gescheite Hirne so wenig über die Entwicklung einer Art unter erschwerten technischen und ökologischen Bedingungen vorausahnen, ausser Stande, dann die richtigen Schlussfolgerungen zur Korrektur aller Philosophien zu ziehen?

Was ich mit falschen Denkansätzen meine, will ich an der Rede von Friedrich Dürrenmatt vom 25. November 1990, gehalten in Berlin, eine Laudatio auf Gorbatschows politische Leistungen, verständlich machen.

Weltethik am Ende des 2. Jahrtausends

Ethik ist nicht teilbar. Wer sagte dies und was soll damit ausgesagt sein? Es soll also eine einheitliche Weltethik geben, die in etwa umschreibt, was Menschen tun dürfen und was nicht? Reine Augenwischerei und Heuchelei einer Gesellschaft, die jedes Augenmass, nicht nur in der Ethik, verloren hat und nur noch einer Moral, jener der Geldbeschaffung durch Wirtschaftswachstum, Bereicherung bei gleichzeitiger Zerstörung der Lebensgrundlagen, frönt. Somit ist die Weltethik eigentlich keine vernunftgesteuerte Sache, sondern das Resultat von verschiedenen, den Notwendigkeiten und Realitäten des täglichen Lebens angepassten Maximen, sofern diese finanziell gestützt werden können.

Ich erkläre mich: Die heutige Ethik ist geprägt von reinem Gelddenken und ist Ausfluss eines künstlichen Gutmenschentums der Reichen. Die reichen Staaten und Individuen können es sich leisten, dass körperlich und geistig invalide Menschen mit ungeheuren Mitteln versorgt werden können, betreut von Pflegern, die ihr Leben total in den Dienst dieser immer grösser werdenden Klasse von Menschen stellen müssen und dabei kaum verkraftbare psychische Leistungen zu Gunsten der Restgesellschaft für relativ wenig Lohn erbringen müssen. Diese Leistung ist nur in Ländern zu erbringen, wo Geld vorhanden ist. In den ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas ist eine solche Versorgung illusorisch. Eine solche Weltethik ist in Wahrheit unethisch, denn sie fördert eine Zweiklassen-Gesellschaft auf diesem Planeten.

Kritik an Aristoteles

Ich muss mehrere Dinge zugeben:

Niemals habe ich diesen Aristoteles studiert, nur Zusammenfassungen seiner Theorien gelesen oder in Doks am TV gehört.

Die Theorien von Aristoteles scheinen vernünftig und lehrreich zu sein, auf den ersten Blick, auch für mich.

Die Logik seiner Gedanken ist hervorragend - nur nicht übersetzbar in eine Nachwelt einer Massengesellschaft von bis zu 10 Milliarden Menschen auf einem Planeten, der heute am Implodieren ist.


Gehen wir sie einmal durch - seine Thesen und Denkfehler:

Kants Hoffnung

Zuerst will und muss ich erwähnen, dass ich diese Rede für eine der interessantesten und gescheitesten des Jahrhunderts halte. Was Dürrenmatt in diese wenigen Seiten seiner Rede hinein packt an grundlegenden Erkenntnissen und Wahrheiten, ist verblüffend und verlangt höchsten Respekt. Doch eben hier liegt die Herausforderung, an einer ausserordentlich geistvollen Arbeit das Denkvermögen zu schärfen und vielleicht den Versuch zu wagen, über die vorgegebenen Gedanken hinweg den Gedankenflug weiter segeln zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss zuerst die etwas wirre Rede von Dürrenmatt in ihre Einzelthesen zerlegt und gekürzt werden, damit ersichtlich wird, wie er von einer Theorie zur nächsten gelangen konnte, indem er den Menschen, den Kommunismus, die Religiosität und das gesamte Weltall samt Urknalltheorie in seine Überlegungen einbezieht. Ein fürwahr herkuleskes Unterfangen, an dem er keineswegs gescheitert ist, sondern nur einmal mehr im Erklären des Bestehenden auf höchstem Niveau hängen bleibt. Und damit wird eben die Möglichkeit von besseren Entwicklungen übergangen, weil hierzu der Mut und die Blödheit des hier Schreibenden nötig gewesen wären - eben die Frage zu stellen: Warum haben diese unsere Philosophen und deren Interpreten immer nur in den gleichen geistigen Furchen gegraben und sind nicht darauf gekommen, dass diese Denkrichtungen in den Untergang der Menschheit führen könnten?

Kampf der Kulturen und der Zivilisationen

Es ist im Jahr 2001 viel die Rede vom Kampf der Kulturen oder vom Krieg der Zivilisationen, der offenbar in Zukunft an die Stelle von Kriegen zwischen den Nationen getreten ist und von nun an das Menschenschicksal bestimmen könnte. Diese Idee ist erschreckend und wenn sie zutreffen würde, könnten wir wohl nur den Untergang aller Zivilisationen auf der Erde voraussagen oder zumindest eines Teils der Menschheit. Ob es sich um Kriege zwischen Kulturen oder Zivilisationen handelt, ist bezüglich meiner nachfolgenden Gedanken völlig gleichgültig. Beide sind oft in den gleichen geographischen Gebieten beheimatet und haben meist nur unwesentliche Ausbuchtungen. Zum Beispiel kann man die amerikanische Denkkultur als eigenständig für die USA betrachten. Ähnliche Denkarten sind jedoch in allen anderen westlichen Staaten auch zu finden und diese wiederum sind als westliche Zivilisation definiert und als Einheit zu betrachten, sofern sich die Religionen, also Katholiken und Protestanten etc., in diesen Gebieten nicht in die Quere kommen und den zivilisatorischen Konsens in Frage stellen. Das gleiche gilt für alle anderen Kulturen und Zivilisationen und deshalb ist die Durchmischung und Komplexität dermassen ungeheuer und chaotisch, dass nur schon das Gerede vom Krieg der Kulturen ein Verbrechen an der Menschheit ist. Dieses Verbrechen kann nur aufgelöst werden über die Klarheit von Definitionen und Begriffe, die in allen Kulturen gleich verstanden werden.

Dies gesagt, sehe ich folgende wesentlichen Szenarien für den Krieg der Kulturen oder Zivilisationen:

1.   Die mächtigere westliche Zivilisation, unter Führung der USA, vernichtet total jede andere Zivilisation, die sich anheischig macht, diese unsere Kultur oder Zivilisation zu zerstören. Diese Sicht der Dinge ist nach dem Angriff auf die World Trade Center Towers und der verbalen Reaktion eines geistig minderbemittelten Präsidenten, der offenbar die denkerische Qualität in seinem Lande richtig erkannt hat, keine Utopie mehr, sondern ein Eskalationsschritt, der sehr denkbar und wahrscheinlich ist, sofern sich die ganze islamistische Welt auf das Denkniveau der Terroristen begibt, provoziert durch Handlungen des zuvor Angegriffenen. Diese harte Sprache ist notwendig in dieser Analyse, denn nur noch härter als die Analyse wird der atomare Kahlschlag des Stärkeren ausfallen.

Was ist philosophische Denkkraft?

Friedrich Dürrenmatt ist nicht irgendein Dichter. Er ist der Dichter mit dem vielleicht höchsten geistigen Anspruch an seine Leser, wenn man die "Stoffe" als Massstab nimmt. Nicht die sprachgewaltigen Dichter der Staatsintrige, des Mordes und Totschlags im geschichtlichen Bezug, der Liebeleien der Geschlechter, nicht die Erzähler, die der kriminellen Energie huldigen oder etwa das Bewusstsein fördern, dass ein öder Beamtenstaat in einem Schloss sich klaustrophobisch auswirken kann, sind in bezug auf das Wort "Denkkraft" zu nennen, sondern jene, die eine höhere Sphäre des Seins im Schriftstellertum anstreben. Die viel gelobten Amerikaner sind grosse Narren vor dem Herrn, sie erzählen viel über den Geisteszustand der Menschen, die jenseits des grossen Teichs leben, doch sie verstehen fast gar nichts vom Wesentlichen des Seins. Die Äusserlichkeiten des Lebens sind ihnen wichtig, nicht jene Dinge, die über die Entwicklung im Raum und Zeit dieses Leben erst bewegen. Diese "Dinge" als weitere Ebenen der Schriftstellerkunst mit einzubeziehen, dies erst machte den hohen Stellenwert und die Zeitlosigkeit aller grossen Dichter der Vergangenheit aus.

Zeitgeist-Philosophien

Durch Zufall war in diesen Wochen zu lesen, dass die Philosophen Habermas und Singer zu den grössten Philosophen der Gegenwart zu zählen sind, ja, dass sie eigentlich die grössten Denker unserer Zeit darstellen. Erstaunlich, erstaunlich, haben doch deren Erkenntnisse angesichts der realen Weltprobleme und ihrer Auswirkungen auf die Zukunft in einem Taschentuch Platz. Ich erkläre mich:

Was ist an der Idee so bestechend, dass sich im Zeitalter der Globalisierung die nationalen Gebilde überholt haben? Ändert sich dadurch an unserer gelebten Wirklichkeit des Seins der Menschen und anderer Mitgeschöpfe irgendetwas wirklich Entscheidendes? Wird die Realität des gelebten Seins beim Wegfall staatlicher Gebilde sozusagen automatisch besser, wird die Vernichtung seiner selbst aufgehalten, werden die globalen Probleme neu verstanden, werden wir philosophisch neu durchleuchtet? Unterscheidet sich eine nationale Selbstvernichtung von einer globalen? Ändert sich das politische und wirtschaftliche Bewusstsein im Bezug auf unsere Lebensfähigkeit und jene von Pflanzen und Tieren, wenn wir die Lehren von Habermas beherzigen?

Und dann der andere, der gute Singer, der uns endlich neues relatives Denken beibringen will. Sehr löblich zwar, dieser Versuch, doch: Bewertung von unbewussten Menschen im Vergleich zu bewussten höheren Tieren, Betrachtung von Embryonen, Föten, Ungeborenen, Menschen ohne Bewusstsein im Vergleich zu höher einzuschätzenden "Personen", also bewusst lebenden Menschen und Tieren, was soll diese Theorie am Ende der Aufklärung noch? Alles kalter Kaffee. Diese Theorien sind dermassen selbstverständlich, dass man sich nicht über die Theorien von Singer wundern oder gar aufregen muss, sondern über die Blödheit der Menschheit, sich angesichts ihrer gewaltigen Bestehensprobleme im Ganzen im Kleinen zu amüsieren, auf diesem tiefen Niveau eines menschengemachten und wesensverachtenden Grössenwahns, angesichts der Realität einer ungeheuren Selbstüberschätzung der Menschen, ihrer Taten, ihrer Nationen, ihrer Globalisierung und ihrer Systeme von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ohne Relativierung der von Menschen erzeugten Probleme auf das Ganze, aus engstem Gesichtsfeld des Zeitgeistes heraus zu "philosophieren".

Philosophie ist nicht die Lehre, wie sich der Mensch selbst zu beurteilen hat im Konzert seines Tuns und Seins in dem von ihm selbst geschaffenen gedanklichen und reellen Chaos des täglichen Ablaufes der Zeit, eng bezogen auf die gerade vorherrschende Gedankenwelt respektive den daraus fliessenden Zeitgeist der Selbstüberhöhung einer einzigen Art. Basis der Philosophie ist die Lehre um das Verstehen der Funktionen allen Lebens auf der Erde, in der Gesamtheit all ihrer Arten und Abarten, des ganzen erfahrbaren Seins, ohne den Mittelpunkt Mensch als grandioses Endwerk, als "Ebenbild" eines Aberglaubens an einen selbst erfundenen Gott. Es geht um das Verstehen aller Relativität im Raum der Unendlichkeit und in der Zeit der Ewigkeit. Jenseits geschmäcklerischer Selbstentblödung im Lichte eines Zeitgeistes der Beschränktheiten muss das philosophische Sein des Menschen verstanden werden, im Lichte der Schöpfung und der Evolution des Ganzen, angesichts des Hauches eines zwar imaginären, doch allgegenwärtigen Gottes, der zwar gedacht, aber nicht verstanden werden kann.

Französisches Kraut-und-Rüben Philosophieren

Wer ist Finkielkraut, wer Glucksmann, wer Lévy? Vom Namen her Juden, und deshalb ist die Annahme, dass diese Personen besonders intelligent seien, erlaubt. Der Grundsatz ist jedoch nicht erlaubt, getreu der israelischen Neu-Philosophie der Erhabenheit über alles Arabische, anzunehmen, dass sie sich nur künstlich für Intellektuelle halten. Dies wäre in unserer Zeit blanker Antisemitismus. Worauf ein aufgeklärter Philosoph in Zeiten der politischen Korrektheit alles achten muss, geht unter keine Kuhhaut.

Dabei wäre hier ein Potenzial an unaufgeregter Aufklärung über das irregeleitete Philosophiedenken im späten zweiten Jahrtausend von ganz besonderer Grösse gegeben. Dass ich die französischen Philosophen ins Kreuzfeuer der Kritik nehme, hat nur diesen Grund: In anderen Staaten scheinen die Philosophen in einen Tiefschlaf der Gerechten gefallen zu sein, sie werden zu Rechtfertigern der bestehenden Denknormen der Gesellschaften, in denen sie beheimatet sind. Noch schlimmer: Ihre (nicht-französische) Eloquenz ist im Eimer, ihre Bücher werden von den eigenen Landsleuten nicht gelesen. Ganz anders in Frankreich: Die Medien überschlagen sich vor Begeisterung, die Intellektuellenzirkel legen sich auf den Bauch vor ihren Göttern des Denkens, Übersetzungen in andere Sprachen werden von diesen Franzosen in Frage gestellt, Publikationen in deutscher Sprache wegen falscher Titelgebung verweigert. Trotzdem ist die örtliche Massenbevölkerung jederzeit bereit, noch Buchhandlungen aufzusuchen, um in den Genuss dieser "Denkkunst" ihrer vermeintlichen Vordenker zu kommen.

Kann die Richtigkeit von Philosophie bewiesen werden?

Mir wird immer wieder der Vorwurf gemacht, vor allem von Verlegern, dass ich meine Theorien und Texte besser absichern müsse, dass ich deren Wahrheitsgehalt "beweisen" müsse mit Zahlen, Hinweisen auf andere Literatur, auf Tatsachen, die das Leben des Menschen bewegen. Und überhaupt: Philosophie sei heutzutage total "out", alles sei schon geschrieben worden zur Philosophie, das zu schreiben wäre. Wenn ich den Empfehlungen der Besserdenker nicht folgen wolle, könne meine Schreibe nicht in Bücherform gegossen und dem staunenden Publikum dargeboten zu werden. Tatsächlich: Diesen Eindruck habe ich ebenfalls, wenn ich lese, was heutige Philosophen schreiben. In kleinen Aufgeregtheitsfenstern schreiben sie in höchstgestochenen Tönen vom Tagesgeschehen der ganz normalen Art. Sie begnügen sich damit, die bestehenden Verhältnisse von jetzt und heute zu relativieren und einige Retuschen an Politik und Wirtschaft vorzuschlagen. Sie sehen das Ganze des Geschehens in dieser Welt schon lange nicht mehr und begnügen sich damit, kleine Denkfehler im täglichen Ablauf der Menschheitsentwicklung zu kritisieren.

Andere Philosophen schreiben über gehabte Philosophien aus einer Zeit, als noch kein einziges Auto, Flugzeug oder Kernkraftwerk in Betrieb war, also Theorien auf der gesellschaftlichen Höhe des Mittelalters oder gar des Altertums, mit Stichwortverzeichnissen und Querverweisen, die oft dicker sind im Umfang als ihr pseudowissenschaftliches Buch über die Philosophie selbst. Doch damit wird eine Weiterentwicklung des Denkens nur vorgetäuscht und alle fallen darauf rein; vielleicht einfach auch deshalb, weil es so schön ist, nicht weiter denken zu müssen in einer Zeit, wo alles unkontrollierbar und unbeweisbar geworden ist und uns bis an die Grenzen des geistig Erträglichen verunsichert und uns physisch und psychisch zu erdrücken droht.

Irrtümer der Philosophiegeschichte


Es ist wie mit dem Börsengeschäft: Die Entwicklung eines Landes, einer Börse, einer einzelnen Firma und ihres Aktientitels kennt man erst, wenn ein Land im geschichtlichen Ablauf untergeht, die Börse kollabiert oder eine einzelne Firma entweder in Konkurs geht oder die Entwicklung einer Firma zwangsläufig durch einen fundamentalen Wechsel der auf die Gesellschaft einwirkenden Wirtschaftsregeln endet. Eine erfolgreiche wirtschaftliche Einheit geht ja nie "zu Ende", sondern sie führt immer weiter in den Erfolg oder Misserfolg, bis sie liquidiert wird oder in Konkurs geht oder aber übernommen wird und somit in geänderter Form noch ein Weilchen weiter existiert und schlussendlich durch veränderte Basis-Tatbestände nicht mehr fortgeführt werden kann, und dies - und nur dies interessiert hier mit Blick auf die Veränderung einer Gesellschaft als Ganzes, sowohl als wirtschaftliche als auch als politische Gattung verstanden - ist immer geschehen und wird auch mit jedem Land und jeder Firma, die je begründet worden ist, in Zukunft geschehen. Wichtig ist bei diesem Vergleich nur die Parallele, die wir zur gesamten Erdgeschichte ziehen wollen.

Obige Regel gilt für den Planeten Erde als Gesamtes: Die Entwicklung und Vorantreibung unserer Gattung über das philosophische Denken sowie die Wirkung dieses Denkens auf unser Verhalten und, als Resultat davon, das frühere oder spätere Ende dieser Gattung wird erst ersichtlich, wenn die Entwicklung durch Untergang ein Ende findet oder aber infolge eines fundamentalen Paradigmenwechsels des Denkens fortgeführt werden kann.

Heute allerdings sind wir erstmals in der Lage, ein absehbares Ende zu erahnen. Zu klar ist es, dass die Ressourcen an Rohstoffen, Metallen, Erdöl, Wasser, Luft und Erde bald einmal zu Ende gehen werden, in einer Situation, wo sich gewaltige Menschenmassen als Resultat dieses vernichtenden Verhaltens eben an einen in der Geschichte der Menschheit einmaligen Komfort gewöhnt haben. Dass dies der Fall ist, ist die Folge einer falschen Denkweise, die sich die Menschenmassen im Laufe der Zeit immer mehr angeeignet haben. Und die Verursacher des Denkens sind langfristig eigentlich nur noch die Philosophen, denn die Wissenschaftler, Unternehmer und die Politiker - ja sogar die Schriftsteller mit ihrer Bauchnabelschau des jetzigen Scheins und Seins - haben sich abgemeldet, nachdem sie eine verkürzte Denkbasis schafften, die früher oder später als überholt zu gelten hat.